Rund zwei Drittel der Erwachsenen schlafen auf der Seite. Das ist eine gute Nachricht – die Seitenlage gilt als unkompliziert – aber sie hat eine Eigenheit: Das Körpergewicht liegt auf einer schmalen Fläche. Schulter, Hüfte und Knie tragen mehr, als ihnen lieb ist. Diese fünf Gewohnheiten machen die Nacht entspannter.
1. Die Schulter nicht unter den Körper schieben
Viele Seitenschläfer ziehen den unteren Arm unter das Kopfkissen. Das dreht die Schulter nach vorn und der Arm schläft ein. Besser: Der Arm liegt vor dem Körper, die Schulter bleibt locker. Ein Kissen, das man vor sich halten kann, macht das fast von allein.
2. Die Knie trennen
Liegen die Knie direkt aufeinander, kippt das obere Bein nach vorn und zieht das Becken mit. Ein Kissen zwischen den Knien hält Hüfte und Beine in einer Linie. Ein normales Kopfkissen rutscht dabei oft weg – deshalb greifen viele zu einem längeren Körperkissen.
3. Kopfkissen in Schulterhöhe wählen
In Seitenlage muss das Kopfkissen die Lücke zwischen Schulter und Ohr füllen. Ist es zu flach, knickt der Kopf ab; ist es zu hoch, ebenfalls. Faustregel: Der Nacken bleibt in Verlängerung der Wirbelsäule, wenn man von der Seite schaut.
4. Die Position nicht ständig wechseln müssen
Wer nachts viel wandert, sucht meist eine bequemere Lage. Oft liegt das nicht am Bett, sondern daran, dass Arm oder Knie keinen Halt haben. Ein Körperkissen, das Arm, Taille und Knie gleichzeitig aufnimmt, nimmt diesen Grund weg.
5. Textilien, die atmen
Ein Bezug aus Baumwolle oder Baumwollmischgewebe nimmt Feuchtigkeit auf und lässt sich waschen. Das ist wichtiger als jedes Extra – ein Kissen, das man nicht waschen kann, wird nach ein paar Monaten unangenehm.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt allgemeine Tipps zum Schlafkomfort und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Mehr zum S-förmigen Körperkissen: Schlafsam Bogen – Seitenschläferkissen in S-Form.

