Ein Kissen liegt jede Nacht acht Stunden am Körper. Regelmäßige Pflege ist deshalb kein Luxus, sondern die Voraussetzung dafür, dass es angenehm bleibt. So geht es richtig.
Der Bezug: alle 1–2 Wochen
- Reißverschluss öffnen, Bezug abziehen und auf links drehen.
- Bei 30 °C mit Feinwaschmittel waschen, keine Bleiche, kein Weichspüler (er verklebt die Fasern).
- Im Schatten oder bei niedriger Temperatur im Trockner trocknen. Direkte Sonne lässt Farben ausbleichen.
Die Füllung: möglichst selten waschen
Elastische Polyesterfasern vertragen Wasser, verlieren aber bei jeder Wäsche etwas Spannkraft. Deshalb: das Innenkissen nur waschen, wenn es wirklich nötig ist. Meist reicht es, das Kissen einmal pro Woche eine Stunde ans offene Fenster zu legen und kräftig aufzuschütteln.
Wenn doch gewaschen werden muss: Schonwaschgang, 30 °C, ohne Schleudern auf hoher Stufe. Anschließend flach liegend trocknen und dabei mehrmals aufschütteln, damit die Füllung nicht verklumpt.
Ein zweiter Bezug spart Zeit
Mit einem Wechselbezug muss das Kissen nie ohne Bezug liegen: einer in der Wäsche, einer auf dem Kissen. Für das Bogenkissen gibt es Baumwoll-Wechselbezüge in mehreren Farben, für das Wolkenkissen einen atmungsaktiven Ersatzbezug.
Wann ist ein Kissen durch?
Wenn es nach dem Aufschütteln nicht mehr in Form kommt, dauerhaft Kuhlen behält oder trotz Wäsche riecht. Bei täglicher Nutzung ist das je nach Füllung nach zwei bis vier Jahren der Fall.

