Körperkissen gibt es in drei Grundformen: gerade, U-förmig und geschwungen. Alle drei versprechen Halt in der Seitenlage – aber sie erreichen ihn unterschiedlich gut. Ein nüchterner Vergleich.
Das gerade Kissen
Ein langer, gleichmäßiger Schlauch. Er liegt zunächst gut zwischen den Knien, hat aber keine Form, an der der Körper „einrastet“. Dreht man sich im Schlaf, bleibt das Kissen liegen und man selbst liegt daneben. Viele kennen das: Morgens ist es am Fußende.
Das U-Kissen
Umschließt den ganzen Körper und ist deshalb bei Schwangeren beliebt. Der Preis: Es braucht viel Platz – im Doppelbett meist zu viel – und ist schwer zu drehen. Wer nachts die Seite wechselt, muss das ganze Kissen mitnehmen.
Die S-Form
Ein geschwungenes Kissen folgt der Körperlinie: Die obere Kurve legt sich an Arm und Brust, die Taille wird ausgefüllt, die untere Kurve trennt die Knie. Das Kissen hat drei Kontaktpunkte statt einem – deshalb bleibt es liegen, wo es liegen soll. Mit etwa 105 × 30 cm braucht es nicht mehr Platz als ein Erwachsener in Seitenlage.
| Gerade | U-Form | S-Form | |
|---|---|---|---|
| Platzbedarf im Bett | gering | hoch | gering |
| Bleibt beim Drehen in Position | selten | ja, aber schwer | ja |
| Arm, Taille und Knie gleichzeitig | nein | teilweise | ja |
| Bezug abnehmbar | je nach Modell | je nach Modell | ja (Bogenkissen) |
Welche Form passt, hängt vom Bett und von der Person ab. Wer wenig Platz hat und sich nachts oft dreht, ist mit der S-Form meist am besten bedient. Zum Bogenkissen in S-Form – 14 Tage testen, gesetzliches Widerrufsrecht.

